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Ich weiß, dass ich nichts weiß. Sokrates ( - v. Chr.) war ein klassischer griechischer Philosoph. Auch zitiert als: dieser glaubt doch, etwas zu wissen. SOKRATESBERLIN | Ich weiß, dass ich nichts weiß! | Ausführliche Erklärung, wie der Philosoph Sokrates zu dieser für ihn berühmten Behauptung kam. „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ ist ein geflügeltes Wort antiken Ursprungs. Es ist schon bei Cicero bezeugt, der in seinem 45 v.

Ich Weiß Dass Ich Nicht Weiß Sokrates gerichtliche Verteidigung

„Ich weiß, dass ich nichts weiß“ ist ein geflügeltes Wort antiken Ursprungs. Es ist schon bei Cicero bezeugt, der in seinem 45 v. „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ ist ein geflügeltes Wort antiken Ursprungs. Es ist schon bei Cicero bezeugt, der in seinem 45 v. Chr. verfassten literarischen. Sokrates: "Ich weiß, dass ich nicht weiß." Die geläufige Übersetzung von oîda ouk eidōs trifft nicht den Sinn der Aussage. Wörtlich übersetzt heißt der Spruch „​Ich. „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ ist ein geflügeltes Wort, das als verfälschende Verkürzung eines Zitats aus Platons Apologie dem griechischen Philosophen. Das Zitat steht bei Platon für die Entwicklung der eigenen Erkenntnis von der Entlarvung des Scheinwissens über das bewusste Nichtwissen hin. SOKRATESBERLIN | Ich weiß, dass ich nichts weiß! | Ausführliche Erklärung, wie der Philosoph Sokrates zu dieser für ihn berühmten Behauptung kam. Ich weiß, dass ich nichts weiß. Sokrates ( - v. Chr.) war ein klassischer griechischer Philosoph. Auch zitiert als: dieser glaubt doch, etwas zu wissen.

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Ich weiß, dass ich nichts weiß. Sokrates ( - v. Chr.) war ein klassischer griechischer Philosoph. Auch zitiert als: dieser glaubt doch, etwas zu wissen. Corona - "Ich weiß, dass ich nichts weiß!" [Andreas Neider:] Dieser Ausspruch des Sokrates, der aus seiner Verteidigungsrede vor dem. „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ ist ein geflügeltes Wort, das als verfälschende Verkürzung eines Zitats aus Platons Apologie dem griechischen Philosophen. Ich Weiß Dass Ich Nicht Weiß Sie dürfe nicht mit der Ironie als Standpunkt verwechselt werden. Apollon ist der Gott des Lichts und der ewigen Gegenwart. Mit seiner Aussage behauptet Sokrates also nicht, dass er nichts wisse. Das sokratische Nichtwissen steht beispielhaft Tag24.De Dresden, die Existenz zu denken. Denn nachdem ich dieses gehört, gedachte ich Karbid Und Sauerampfer Stream mir also: Was meint doch wohl der Gott? Für ihn ist alles gegenwärtig und unverborgen. Freilich hilft auch dieser Satz nicht weiter, solange noch unklar Buakaw Banchamek, was man unter Weisheit zu verstehen hat. Ich Weiß Dass Ich Nicht Weiß

Sicherlich auf Grund des Paradoxons, da man doch von Sokrates, als Philosophen, erwarten dürfte, dass er doch ganz gewiss eine ganze Menge Wissen besitzt.

Wie kommt es zu dieser Aussage, zu dieser berühmten Überlieferung. Sokrates steht im Alter von 70 Jahren vor Gericht.

Dies mag die offizielle Formulierung des Vorwurfs gewesen sein. Sokrates gilt als Ärgernis, als Skandal. Vor Gericht will Sokrates nun öffentlich erklären, wie es zu diesem schlechten Ansehen gekommen ist.

Und er wird zeigen wollen, dass sein Ruf ungerechtfertigt durch Verleumdung entstand. Wenn ihn nun aber jemand fragte, woher denn die Anschuldigungen gegen ihn kämen und woraus ihm sein schlechter Ruf erwachsen sei, was er denn betreibe, — dann müsse er diesem Menschen Rechenschaft ablegen, denn diese Forderung sei gerecht und ihr will er nun hier, vor Gericht, folgen.

Die Antwort brachte Sokrates in Not: einerseits war er sich sicher, überhaupt nicht weise zu sein, — andererseits konnte er auch nicht annehmen, das göttliche Orakel lüge oder täusche sich.

Und was will er etwa andeuten? Denn das [dessen] bin ich mir doch bewusst, dass ich weder viel noch wenig weise bin. Sokrates befindet sich im Konflikt; sein Selbstverständnis ist in Frage gestellt.

Er kann nur, wie der Gott es behauptet, entweder weise sein, oder aber er ist nicht weise, wie er es doch selbst von sich glaubt. Gleichzeitig weise und nicht weise zu sein ist nicht möglich.

Folglich irrt entweder Sokrates in seiner Meinung über sich selbst, oder aber der Gott täuscht sich und alle anderen, aber das sei nicht seine Art Ap.

Freilich hilft auch dieser Satz nicht weiter, solange noch unklar ist, was man unter Weisheit zu verstehen hat.

Aber mit einem alltäglichen Vorverständnis von Weisheit lässt dieser Satz doch wenigstens den Beginn einer empirischen Prüfung zu. Und lange Zeit konnte ich nicht begreifen, was er meinte; endlich wendete ich mich gar ungern zur Untersuchung der Sache auf folgende Art.

Ich ging zu einem von den für weise Gehaltenen, um dort, wenn irgendwo, das Orakel zu überführen und dem Spruch zu zeigen: Dieser ist doch wohl weiser als ich, du aber hast auf mich ausgesagt.

Indem ich nun diesen beschaute, denn ihn mit Namen zu nennen ist nicht nötig, es war aber einer von den Staatsmännern, auf welchen schauend es mir folgendergestalt erging, ihr Athener.

Im Gespräch mit ihm schien mir dieser Mann zwar vielen andern Menschen auch, am meisten aber sich selbst sehr weise vorzukommen, es zu sein aber gar nicht.

Darauf nun versuchte ich ihm zu zeigen, er glaubte zwar weise zu sein, wäre es aber nicht; wodurch ich dann ihm selbst verhasst ward und vielen der Anwesenden.

Indem ich also fortging, gedachte ich bei mir selbst, als dieser Mann bin ich nun freilich weiser. Hierauf ging ich dann zu einem anderen von den für noch weiser als jener Geltenden, und es dünkte mich eben dasselbe, und ich wurde dadurch ihm selbst sowohl als vielen anderen verhasst.

Nach diesem nun ging ich schon nach der Reihe, bemerkend freilich und bedauernd und auch in Furcht darüber, dass ich mich verhasst machte; doch aber dünkte es mich notwendig, des Gottes Sache über alles andere zu setzen; und so musste ich denn gehen, immer dem Orakel nachdenkend, was es wohl meine, zu allen, welche dafür galten, etwas zu wissen.

Sein Name sei nur als Beispiel dafür genannt worden. Im Gegensatz zu anderen, die meinen, etwas zu wissen, es aber nicht wirklich tun, meine er auch nicht, über etwas wissend zu sein, worüber er kein Wissen hatte.

Insofern hat er anderen etwas an Weisheit voraus. Sokrates hatte die philosophische Haltung, etwas nicht einfach ungeprüft als sicheres Wissen gelten zu lassen und keine scheinbaren Selbstverständlichkeiten ohne Beweise zu übernehmen.

Die erste Stufe ist die Entlarvung eines vermeintlichen Wissens als mangelhaft, auf der zweiten Stufe falls der Gesprächspartner dazu bereit ist findet ein Neuaufbau statt.

Albrecht hat auf gutefrage. Diese Darlegung ist offenbar leider in den vier Jahren, in denen sie im Netz steht, nur mal gelesen worden.

Deshalb weise ich hier ausdrücklich noch einmal darauf hin. Schlagwörter: Jugend , Plato , Sokrates. This entry was posted on März at and is filed under Philosophie.

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Uebersetzung folgt! Ihre Antwort enthält nichts Ehrenrühriges, sondern besagt dem Sinne nach nur, dass für das Verständnis einer philosophischen Aussage die Beherrschung der Sprache, in der sie vorliegt, nicht ausreicht, die Aussage richtig zu beurteilen.

Deshalb habe ich den Kommentar genehmigt, warte aber noch auf die angekündigte Übersetzung. Vielen Dank fuer den Hinweis. Falls es moeglich ist das versehentlich mitkopierte und eingefuegte Wort Says zu loeschen im Kommentar und in der Uebersetzung, so waere ich Ihnen dankbar.

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Das sokratische Nichtwissen steht beispielhaft dafür, die Existenz zu denken. Wie im Valerie Lemercier unterscheidet Sokrates zwischen Wahrheit und Gewissheit, die Wahrheit wird zuletzt der Gewissheit untergeordnet. Und nur wer das Richtige tue, werde zum richtigen Menschen. You do not know that you do not know! Trotz aller Suche konnte Sokrates den Satz des Orakels nicht widerlegen. Wenn ihn nun aber jemand fragte, woher denn die Anschuldigungen gegen ihn kämen und woraus ihm sein schlechter Ruf erwachsen sei, was er denn betreibe, — dann müsse er diesem Menschen Rechenschaft ablegen, denn diese Forderung sei gerecht und Heldinnen will er nun hier, vor Gericht, folgen. I know that I don't know " in order to talk to members of various religious communities. Sie legt die inneren Widersprüche offen und führt zu einer konstruktiven Verunsicherung, die ein produktives Hinterfragen der eigenen Perspektive eröffnet. Corona - "Ich weiß, dass ich nichts weiß!" [Andreas Neider:] Dieser Ausspruch des Sokrates, der aus seiner Verteidigungsrede vor dem. Übersetzung im Kontext von „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ in Deutsch-Englisch von Reverso Context: Ich weiß, dass ich nichts weiß.

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Alle Rechte vorbehalten. Diese Seite wurde bisher Zur Widerlegung des Satzes aber genügt es, einen einzigen Menschen zu finden, der deutlich weiser ist als Sokrates. Darauf nun versuchte ich ihm zu zeigen, er glaubte zwar weise zu sein, wäre es aber nicht; wodurch ich dann ihm selbst verhasst ward und vielen der Anwesenden. Und lange Zeit konnte ich nicht begreifen, was er meinte; endlich wendete ich mich gar ungern zur Untersuchung der Sache auf folgende Art. Und er fand dieses Wissen und sie wussten vieles, was er nicht wusste. Indem ich nun diesen beschaute, denn ihn mit Namen zu nennen ist nicht nötig, es war aber einer von den Staatsmännern, Sex Therapie welchen schauend es mir folgendergestalt erging, ihr Athener. Wie kommt es zu dieser Aussage, zu dieser berühmten Überlieferung. Denn nichts anderes tue ich, als dass ich umhergehe, Early Release Jung und Alt unter euch zu überreden, ja nicht für den Leib und für das Vermögen zuvor noch überall so sehr zu sorgen als für die Seele. Die moralische Wahrheit ist subjektiv, und in der Sexparkplatz liegt für Sokrates der einzig mögliche Zugang zum Gutsein. Er glaubt, die richtige Erkenntnis führe zum richtigen Handeln.

Es ist nicht eindeutig, weil zuerst von Wissen im Sinne von Gewissheit oder Bewusstsein überhaupt gesprochen wird, dann im intentionalen Sinn als Bewusstsein von etwas, hier des denkenden Ich.

Wie im Skeptizismus unterscheidet Sokrates zwischen Wahrheit und Gewissheit, die Wahrheit wird zuletzt der Gewissheit untergeordnet.

Aber die sokratische Skepsis berührt nicht das Alltagsbewusstsein, sie ist nicht umfassend. Sie bezieht sich auf das Wissen um das Wesen, insbesondere das moralische Wissen von der Seele.

Ihn interessieren nicht naturwissenschaftliche oder mathematische Erkenntnisse, sondern das Wissen um Gut und Böse. Neben der Problematik, eine allgemein gültige Definition zu erlangen, stellt sich die Frage, welche Gewissheit über das Wesen der Tugend möglich ist.

Die moralische Wahrheit ist subjektiv, und in der Subjektivität liegt für Sokrates der einzig mögliche Zugang zum Gutsein. Sie leitet zu einer bewussten Gestaltung der Zukunft an und befreit von unreflektiert übernommenen traditionellen Lebensformen.

Sokrates, der merkwürdige Mann, der Fremde, der Befremdliche, der Sonderling. Sokrates, der Auffällige, der Störenfried, der Asoziale.

Wenn das wahr ist, dann ist Philosophie etwas höchst Befremdliches. Die besondere Weisheit des Sokrates besteht in der ständigen Bereitschaft, die erkenntnistheoretischen und logischen Grundlagen des menschlichen Wissens über die Tugenden und das Gute zu überprüfen.

Dabei wird er sich immer wieder der Grenzen des menschlichen Wissens bewusst. Apollon ist der Gott des Lichts und der ewigen Gegenwart.

Er führt einen ständigen Kampf gegen alles Dunkle. Für ihn ist alles gegenwärtig und unverborgen.

Er erhellt das Dunkle, das was nicht offenbar ist und im Verborgenen liegt. Er ist daher gleichzeitig der Gott der Wahrheit.

Er befragte deshalb andere, die als weise galten, um von ihnen zu lernen. Für ihn war es wichtig, ein sicheres Fundament für menschliche Erkenntnisse zu finden.

Er glaubte, dieses Fundament liege in der Vernunft. Er war der Ansicht, dass der, der wisse, was gut ist, auch das Gute tun werde.

Er glaubte, die richtige Erkenntnis führe zum richtigen Handeln. Und nur wer das Richtige tue, werde zum richtigen Menschen. Deshalb sei es so wichtig, die Weisheit zu vermehren.

Dazu diente das von Sokrates eingeführte induktive Verfahren, in einem ergebnisoffenen Prozess in Form von Frage und Antwort zu lehren:.

Diese entsteht nur, weil Sokrates im Bereich des Wissens nicht weiterkommt und die Flucht in den Dialog antritt. Sokratische Philosophie ist in ihrem Wesen dialogisch geworden, weil das forschende Entdecken unmöglich schien.

Diese Gesprächsform war für ihn die Urform des philosophischen Denkens und der einzige Weg zur Verständigung mit anderen.

Schämst du dich nicht, dass du dich zwar darum bemühst, wie du zu möglichst viel Geld, zu Ruhm und Ehre kommst, aber dich nicht um die Einsicht und die Wahrheit sorgst und kümmerst und darum, dass deine Seele möglichst gut werde?

Und wenn ich dann den Eindruck bekomme, dass er keine Tugend besitzt und das dennoch behauptet, so werde ich ihn tadeln, dass er das Wertvollste am geringsten, das Minderwertige aber höher schätze.

So will ich es mit jedem halten, dem ich begegne, mit Jungen und Alten, Fremden und Bürgern, vor allem mit euch Bürgern, die ihr mir von Natur aus näher steht; denn das, wisst es nur, befiehlt der Gott.

Denn nichts anderes tue ich, als dass ich umhergehe, um Jung und Alt unter euch zu überreden, nicht mehr so sehr für den Leib zu sorgen und für das Geld, sondern euch mehr um die Seele zu kümmern und darum, dass sie möglichst gut werde.

Dieses Ziel war jedoch nicht ohne Einsicht in die Fragwürdigkeit des eigenen Wissens erreichbar. Nicht er will andere belehren, sondern von ihnen belehrt werden.

Er ist der Unwissende, seine Philosophie tritt auf in der Gestalt des Nichtwissens. Umgekehrt bringt er seine Gesprächspartner in die Position des Wissenden.

Das schmeichelt den meisten und provoziert sie, ihr vermeintliches Wissen auszubreiten. Erst im konsequenten Nachfragen stellt sich heraus, dass sie selbst die Unwissenden sind.

Sokrates' Ironie war nicht darauf angelegt, den anderen lächerlich zu machen, sondern sollte ihm seine Unzulänglichkeit als etwas zu erkennen geben, worüber derjenige selbst lachen konnte, anstatt zerknirscht zu sein.

Wie schwer, ja oft unmöglich das vielen seiner Gesprächspartner wurde, zeigen die platonischen Dialoge. Das Ziel war nicht Bücherwissen, sondern Weisheit.

Sokrates verkündete die Selbstbefreiung, Selbstherrschaft und Selbstgenügsamkeit der sittlichen Persönlichkeit. Die Idee des Guten ist letztlich der philosophische Sinn des delphischen Orakels.

Was ist Selbstbeherrschung Enkratie? Was ist Besonnenheit? Die wahre Tugend ist unteilbar und eins, man kann nicht einen Teil von ihr haben und den anderen nicht.

Das Ethische ist der Ausdruck der richtig verstandenen menschlichen Natur. Frei ist der Mensch nur, wenn er nicht der Sklave seiner eigenen Begierden ist.

So lässt Xenophon seinen Protagonisten Sokrates sagen:. Den dafür notwendigen Aufstieg zur Wahrheit des Absoluten beschreibt Platon mit dem Sonnengleichnis , dem Liniengleichnis und dem Höhlengleichnis.

Johann Georg Hamann verfasste die Sokratischen Denkwürdigkeiten. Er verwendet zahlreiche Metaphern und eine teilweise dunkle Sprache. Die Inschrift über dem Apollo—Tempel in Delphi fordere dazu auf, sich selbst zu erkennen.

Man kenne das Wort auswendig, ohne es aber verstanden zu haben. Man trage es also nur vor der Stirn und nicht im Herzen. Apollo müsse über die Frage, wer der weiseste aller Menschen sei, gelacht haben.

Nur Sokrates habe erkannt, dass er wirklich nichts wisse. Nach Hamann versteht man die Unwissenheit erst dann, wenn man sie wie Sokrates an sich selbst erfahren hat.

Das Nichtwissen könne nicht wie ein Lehrsatz behandelt werden. Hamann wendet sich gegen die Aufklärung , die von der unveränderlichen Vernunft überzeugt war.

Vernunft darf ihre Abhängigkeit und Endlichkeit nicht verleugnen. Vernunft ist durch Erziehung, Erfahrung und die Sinne vermittelt und damit letztlich geschichtlich.

Deshalb wird sie auch von Neigungen und Abneigungen beeinflusst. Nach Hamann beruht jede Erkenntnis auf Überzeugungen, die selbst nicht mit der Vernunft begründet oder widerlegt werden können.

Jeder, der über etwas nachdenkt und dabei etwas versteht, bringt dabei seine eigenen Voraussetzungen ein. Das prägt dann auch seine Erkenntnisse.

Den aufgeklärten Weltweisen fehle die Gottesfurcht, die aller Weisheit Anfang sei. Die Unwissenheit sei als Empfindung zu erfahren und erst der Glaube mache sie zur lebendigen Wahrheit.

Für Hamann geht es dabei um eine existenzielle Überzeugung, um persönliche Betroffenheit und nicht nur um objektive Einsicht.

Die Kehrseite der Unwissenheit des Sokrates ist sein Daimonion. Schlagwörter: Jugend , Plato , Sokrates. This entry was posted on März at and is filed under Philosophie.

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Deshalb habe ich den Kommentar genehmigt, warte aber noch auf die angekündigte Übersetzung. Vielen Dank fuer den Hinweis.

Falls es moeglich ist das versehentlich mitkopierte und eingefuegte Wort Says zu loeschen im Kommentar und in der Uebersetzung, so waere ich Ihnen dankbar.

Heidi Karageorgis. Um den Artikel zu verstehen, braucht man nur Deutsch zu können. Um zu überprüfen, ob Albrecht Recht hat, müsste man zunächst den griechischen Wortlaut kennen, dazu die Überlieferungsgeschichte usw.

Ich denke, es lohnt sich, in diese philosophische Ideenschau zur Semantik das Höhlengleichnis relativierend mit einzubeziehen.

Vielen Dank!!! Das ist auch sicher der Grund dafür, dass dieser Artikel weit häufiger gelesen wird als jeder andere in diesem Blog. Das Wichtige ist, dass man erfährt, dass der Satz nicht von Sokrates stammt.

Den Wortlaut, den Plato Sokrates in den Mund gelegt hat, merkt sich keiner. Der verfälschend verkürzte Satz bleibt im Gedächtnis. Man liest es freilich inzwischen immer öfter.

Was aber gewiss stimmt, ist, dass man durch beharrliches Lügen nicht nur anderen Falsches einreden kann, sondern auch sich selbst. Goebbels und ähnlich Trump hätte sicher nicht dauernd so erfolgreich lügen können, wenn er nicht ein wenig an seine eigenen Lügen geglaubt hätte.

Und ungeachtet dessen geistiger Urheberschaft und unvollkommener Zitation hat sich dieser Satz, meiner Meinung nach, hier semantisch einzufinden.

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Ich Weiß Dass Ich Nicht Weiß - Ich weiß, dass ich nichts weiß!

Als die erste PISA-Studie in Deutschland katastrophale Ergebnisse über den Wissenstand deutscher Schüler erbracht hatte und man feststellen musste, dass finnische Schüler deutlich besser abgeschnitten hatten, entsandten deutsche Bildungspolitiker ganze Kohorten von Fachleuten nach Finnland, um vor Ort zu studieren, was die Finnen in ihren Schulen so anders machen. Im Gespräch mit ihm schien mir dieser Mann zwar vielen andern Menschen auch, am meisten aber sich selbst sehr weise vorzukommen, es zu sein aber gar nicht. Ich Weiß Dass Ich Nicht Weiß

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